Schulraumplanung, Vorgehenkonzept Phase 3 und Nachtragskredit/Genehmigung
Im Anschluss an die Phase 2 der Oltner Schulraumplanung (Sek I-Reform, Anpassungsarbeiten im Frohheim-Schulhaus) steht nun die nächste Phase an: die Planung im Bereich Primarschulen und Kindergärten. Auf Grund der im Planungsbericht Schulraumplanung hergeleiteten Bevölkerungsentwicklung und der schwierigen Situation um das Hübeli-Schulhaus (fehlende Turnhalle, enge Raumverhältnisse, Sanierungsbedarf, Pausenplatzsituation) ist abzusehen, dass es eine Gesamtschau über die städtischen Primarschulen und Kindergärten braucht, um entsprechende Entscheidungen gut begründet herbeiführen zu können. Die Direktion Bildung und Sport hat die Planungsfirma Kontextplan, Solothurn, beauftragt, eine Planungsofferte auszuarbeiten. Diese liegt nun vor. 2. Erwägungen Die Gesamtschau ermöglicht die Vorbereitung eines Standortentscheides zu einem neuen Primarschulhaus. Die möglichen Standorte Kleinholz und OSW befinden sich in dynamischen Prozessen, es ist wichtig, dass die Belange der Schulraumplanung zügig an die Hand genommen werden, damit gegebenenfalls die Ansprüche des Bildungsbereichs geltend gemacht werden können. Im Bereich der Kindergärten steht ein Grundsatzentscheid an, ob das Konzept der Quartierkindergärten beibehalten werden soll oder ob die Kindergärten enger an die Schuleinheiten angeschlossen werden sollen. Zudem stellt sich bei einzelnen Kindergärten die Frage, ob anstehende Sanierungen vorangetrieben werden sollen. Ergänzend soll eine Software entwickelt werden, die mit Hilfe der Verarbeitung geographischer Grundlagendaten eine kurz- bis mittelfristige Klassen- und Schulplanung ermöglicht. Ebenso lässt sich auf dieser Basis die künftige Schulraumplanung vornehmen. Hierbei ist die Mitbeteiligung bei den Entwicklungsarbeiten durch das externe Mandat Schulraumplanung erforderlich. Dieses Modul der von der Direktion BISPO verwendeten Software „iCampus“ ermöglicht die rationellere Abwicklung der Klassenbildungen bezogen auf die einzelnen Schulstandorte. Die Zusammenarbeit mit der Firma Kontextplan hat sich bisher als fruchtbar und zielführend erwiesen. Es ist sinnvoll, auch den nächsten Schritt gemeinsam anzugehen, spezifische Vorarbeiten und Kenntnisse können genutzt werden. 3. Finanzielle Konsequenzen Die Offerte der Firma Kontextplan beläuft sich auf Fr. 30‘000.-. Zusätzliche Kosten entstehen durch die Entwicklung einer Software für automatisierte Zuteilung von Schüler/-innen. Hier sind Fr. 3000.- zu veranschlagen. Der beantragte Nachtragskredit beträgt somit Fr. 33‘000.-. 4. Stellungnahmen Rechtsdienst, Finanzverwaltung, Controlling Die Rückmeldungen der Querschnittdienstleister wurden eingeholt und eingearbeitet. Insbesondere wurde die betreffende Kontenangabe eingefügt. 5. Beschlussesantrag 1.) Der Inhalt der strategischen Schulraumplanung Phase 3 gemäss Offerte Kontextplan wird genehmigt. 2.) Die Arbeitsgruppe Schulraumplanung wird mit der entsprechenden Planungsarbeit beauftragt. 3.) Ein Nachtragskredit von Fr. 33‘000.- zu Gunsten von Konto 219.318.02 wird genehmigt. 4.) Die Direktion Bildung und Sport wird mit dem Vollzug beauftragt. |